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Für den auf Ende April zurücktretenden Sebastian Kölliker rückt in der SP-Fraktion Salome Bessenich nach. Der Regierungsrat hat die Wahl heute validiert.
Der Grosse Rat beschliesst in der Aprilsitzung über den Bebauungsplan für ein neues Hochhaus Heuwaage. Weiter befindet er über das regierungsrätliche Gesamtkonzept Elektromobilität, das unter anderem einen Ausbau der Ladestationen für E-Autos auf Allmend vorsieht. Die vorberatende Kommission ist einverstanden, sie fordert aber weitergehende Fördermassnahmen für Elektrofahrzeuge. Dem Grossen Rat liegt ausserdem die Umgestaltung des Winkelriedplatzes zur Bewilligung vor.
Die Gesundheits- und Sozialkommission (GSK) des Grossen Rates stimmt einem geplanten Pilotprojekt zur Reduktion der Sozialhilfekosten grossmehrheitlich zu. Untersucht werden soll, wie weit sich Sozialhilfekosten durch gezielten Einsatz von zusätzlichem Personal reduzieren lassen. Der Regierungsrat beantragt dafür 6,8 Mio. Franken (2022-2027).
Der Grosse Rat hat eine überarbeitete Website. Ziel war es, den digitalen Auftritt moderner und benutzerfreundlicher zu gestalten und den unterschiedlichen Zielgruppen einen optimalen Service zu bieten.
Der Grosse Rat verzeichnet den ersten Rücktritt der aktuellen Legislatur. Sebastian Kölliker (SP) hat dem Ratspräsidenten seinen Rücktritt per 30. April 2021 mitgeteilt.
Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (UVEK) beantragt dem Grossen Rat Zustimmung zum «Gesamtkonzept Elektromobilität». Der Regierungsrat schlägt darin Massnahmen zur Förderung der Elektromobilität vor, darunter den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf Allmend.
Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) beantragt dem Grossen Rat einstimmig, dem Bebauungsplan und weiteren planerischen Grundlagen für den Ersatz des Heuwaage-Hochhauses zuzustimmen.
Die Petitionskommission des Grossen Rates hat vier Berichte zu Petitionen verabschiedet. Sie betreffen ein Moratorium für Massenkündigungen, die BVB-Führung, den Abbruch des Restaurants Da Gianni und eine diskriminierungsfreie Schule.
Der Grosse Rat beschliesst in der Märzsitzung über die Zukunft des Postbetriebsgebäudes beim Bahnhof SBB. Mit dem «Nauentor» soll Basel drei neue Hochhäuser erhalten. Die vorberatende Kommission beantragt zusätzliche Auflagen zum Wohnen. Weiter beschliesst das Parlament über eine Vereinfachung der Grundstückgewinnsteuer, eine Vereinheitlichung der ÖV-Haltestellen, zwei Umgestaltungsprojekte in Riehen und weitere Ausgaben.
Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) des Grossen Rates hat ihren Bericht zum Ratschlag Areal Nauentor verabschiedet. Dieser ermöglicht den Bau von drei Hochhäusern auf dem Sockel des bestehenden Postreitergebäudes beim Bahnhof SBB. Die BRK stimmt dem Projekt zu, bringt aber einige Änderungsanträge ein. 
Die Bildungs- und Kulturkommission (BKK) des Grossen Rates hat ihren Bericht zum Ratschlag Staatsbeiträge an die Stiftung Basler Papiermühle verabschiedet. Der Regierungsrat beantragt gut 1,5 Mio. Franken für die Jahre 2021–2024. Demgegenüber beantragt eine 6:4 Mehrheit (3 Enthaltungen) der BKK eine Beitragserhöhung von 126'500 Franken pro Jahr und damit gesamthaft 2,1 Mio. Franken. 
Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (UVEK) des Grossen Rates hat ihren Bericht zum Ratschlag betreffend einheitlicher ÖV-Haltestellenausstattung verabschiedet. Sie stimmt der Rahmenausgabenbewilligung als Darlehen an die BVB zu.
Der Grosse Rat hat heute die Mitglieder und Präsidien seiner 13 ständigen Kommissionen sowie des Ratsbüros für die kommenden vier Jahre gewählt. Sie finden hier eine Übersicht der Gewählten:  Zusammensetzung der Grossratskommissionen per 3.2.2021 (PDF)  
Der Grosse Rat wird für die kommenden zwölf Monate von FDP-Vertreter David Jenny geleitet. Der 60-jährige Advokat ist vom neuen Parlament mit 92 von 98 Stimmen zum Präsidenten gewählt worden. Zur Statthalterin an seiner Seite ist Jo Vergeat (GAB) gewählt worden.
Der neu gewählte Grossratspräsident David Jenny stellt in seiner Antrittsrede neun Thesen für eine gute parlamentarische Gesetzgebungsarbeit auf. Sie finden die Rede hier: Antrittsrede von Grossratspräsident Dr. David Jenny  
Das jüngste und das älteste Ratsmitglied, der Student Laurin Hoppler und der pensionierte Pfarrer Thomas Müry, haben die neue Legislatur des Grossen Rates heute gemeinsam eröffnet. Der 20-jährige Laurin Hoppler ist neu im Grossen Rat, Thomas Müry ist bereits seit 2011 Ratsmitglied. Die gemeinsame Eröffnung durch das älteste und das jüngste Ratsmitglied ist in der Geschäftsordnung des Grossen Rates festgelegt.  Sie finden die beiden Ansprachen hier: Rede des Jüngsten, Laurin Hoppler Rede des Alterspräsidenten, Thomas Müry   
Auf Grundlage eines Tätigkeitsberichtes über die Arbeit der Regiokommission des Grossen Rates sowie der Schweizer Delegationen in den trinationalen Gremien Districtsrat und Oberrheinrat hat die Regiokommission eine Reihe von Empfehlungen publiziert. Sie stellt Erfolge, aber auch Gesetzeslücken und Informationsdefizite in der Zusammenarbeit mit den Nachbarn fest.
Die Wahlvorbereitungskommission beantragt dem Grossen Rat einstimmig bei einer Enthaltung, Staatsanwalt Urs Jürg Müller-Egli zum Leitenden Staatsanwalt und Leiter der Allgemeinen Abteilung zu wählen. Die Wahl im Grossen Rat ist für die Sitzung vom 10. März vorgesehen.
Am 3. Februar kommt der neu gewählte Grosse Rat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Zu Beginn kommt es zu zahlreichen Wahlen; so wählt der Grosse Rat die diesjährige Ratsleitung und die parlamentarischen Kommissionen. Sachgeschäfte liegen keine vor. Unter den parlamentarischen Vorstössen sind gut fünfzig Schreiben des Regierungsrates pendent.
Die Umwelt-, Verkehrs- und Energiekommission (UVEK) des Grossen Rates hat Berichte zu zwei Sanierungs- und Umgestaltungsvorhaben der Regierung verabschiedet. Sowohl beim Projekt Hörnliallee/Otto Wenk-Platz/Kohlistieg wie auch der Rauracherstrasse in Riehen beantragt sie Anpassungen, die Mehrkosten zur Folge hätten. 
Die Wirtschafts- und Abgabekommission (WAK) des Grossen Rates begrüsst die vom Regierungsrat vorgeschlagene Vereinfachung bei der Berechnung der Grundstückgewinnsteuer. Sie beantragt, der Teilrevision des Steuergesetzes unverändert zuzustimmen.
Noch-Grossratspräsidentin Salome Hofer hat heute vor dem Grossen Rat ihre Abschiedsrede gehalten. Sie blickte zurück auf ein Jahr, das auch für das Parlament von der Corona-Pandemie geprägt war.  Es sei wichtig gewesen, dass der Grosse Rat die parlamentarische Arbeit - wenn auch an neuem Ort und unter neuen arbeitstechnischen Voraussetzungen - fortgesetzt habe, betonte die scheidende Präsidentin. Sie finden die Rede hier: Schlussrede Grossratspräsidentin Salome Hofer 
Für vier Personen, die am 25. Oktober in den Grossen Rat gewählt worden sind und die ihr Amt nicht antreten, hat der Regierungsrat die Nachfolge validiert: Für die inzwischen in den Regierungsrat gewählten Stephanie Eymann, Esther Keller und Kaspar Sutter rücken Beat von Wartburg (LDP), Claudia Baumgartner (GLP) und Daniel Sägesser (SP) nach. Für Sarah Wyss rückt Georg Mattmüller (SP) nach.
Der deutsch-französisch-schweizerische Oberrheinrat wird in diesem Jahr von Grossrat Christian von Wartburg (SP) präsidiert. Die Schweiz ist turnusgemäss mit der Leitung des trinationalen «Parlaments» der Oberrheinregion an der Reihe.
Die Gesundheits- und Sozialkommission des Grossen Rates wünscht eine rasche Unterstützung von Basler Spitälern, Pflegeheimen und Spitex in der Corona-Krise: Sie unterstützt den vom Regierungsrat vorgelegten Rahmenkredit von 108 Millionen Franken zur Abgeltung von Corona-Zusatzkosten im Gesundheitsbereich und beantragt Behandlung bereits an der Grossratssitzung vom 13. Januar.
Jeweils vor Beginn einer neuen Amtsdauer besprechen die Fraktionen die politische Zusammensetzung der Kommissionen des Grossen Rates vor. Ziel ist eine einvernehmliche Verteilung, um an der ersten Sitzung vom 3. Februar Kampfwahlen zu vermeiden.
Der Basler Grosse Rat wird ab Februar aus sieben Fraktionen bestehen, einer mehr als in der zu Ende gehenden Legislatur. Die bisherigen Fraktionen SP, LDP, SVP, Grünes Bündnis, CVP/EVP und FDP bleiben bestehen, als Fraktion hinzu kommen die Grünliberalen.
In der letzten Sitzung der Legislatur behandelt der Grosse Rat die Initiative «Kein Lohn unter 23.-» und die Umsetzung der Initiative «Recht auf Wohnen». Der Mindestlohninitiative stellt die vorberatende Kommission einen Gegenvorschlag gegenüber. Dem Parlament liegen ausserdem diverse Ausgabenanträge vor, die vom Ausbau der IT an den Berufsfachschulen und einer Generalinventur des Historischen Museums bis zu Staatsbeiträgen für Kulturinstitutionen und Parkranger reichen. In der Vorberatung stiessen alle Vorlagen auf Zustimmung.
Die Bau- und Raumplanungskommission (BRK) hat ihren Bericht zur Umsetzung der Initiative "Recht auf Wohnen" verabschiedet. Sie stimmt dem Vorschlag des Regierungsrates mit verschiedenen kleineren Änderungen zu.